Produktion mit Moinlog
Materialentnahme und Fertigstellung direkt im Lager erfassen
Mit dem Modul Produktion in Moinlog bilden Sie Produktionsvorgänge auf Basis von Stücklisten direkt und digital im Lager ab. Benötigte Komponenten werden bei der Entnahme gescannt und aus dem Bestand gebucht, während das fertig produzierte Erzeugnis anschließend wieder dem Lagerbestand zugeführt wird.
Damit begleitet Moinlog den gesamten Materialfluss einer Produktion – von der Entnahme der einzelnen Bestandteile über den offenen Produktionsvorgang bis zur Einbuchung des fertigen Artikels.
Stücklisten direkt für die Produktion bereitstellen
Grundlage eines Produktionsvorgangs ist die in Ihrer Warenwirtschaft hinterlegte Stückliste. Sie definiert, welche Komponenten und Mengen zur Herstellung eines bestimmten Artikels benötigt werden.
Ein einfaches Beispiel ist die Produktion eines Fahrrades. Die Stückliste kann unter anderem aus einem Vorderrad, einem Hinterrad, einem Lenker, zwei Pedalen und weiteren Komponenten bestehen.
Startet die Produktion eines Fahrrades, stellt Moinlog die benötigten Bestandteile entsprechend der Stückliste bereit. Ihre Mitarbeiter können die Komponenten direkt im Lager entnehmen und per Scanner erfassen.
Material direkt bei der Entnahme ausbuchen
Die benötigten Komponenten werden nicht erst nach Abschluss der Produktion nachträglich verbucht. Bereits während der Kommissionierung für die Produktion können die einzelnen Bestandteile aus dem Lagerbestand ausgebucht werden.
Dadurch bildet die Warenwirtschaft wesentlich genauer ab, welche Mengen tatsächlich noch verfügbar sind. Material, das bereits für eine laufende Produktion entnommen wurde, erscheint nicht weiterhin als frei verfügbarer Lagerbestand.
Gerade bei mehreren gleichzeitig laufenden Produktionsaufträgen schafft dies eine deutlich bessere Übersicht über die tatsächliche Warenverfügbarkeit.
Offene Produktionsvorgänge transparent verwalten
Nach der Materialentnahme entsteht ein offener Produktionsvorgang. Die benötigten Bestandteile wurden bereits aus dem Lager entnommen, während das fertige Produkt noch nicht eingebucht wurde.
Damit lässt sich auch die Zeit zwischen Materialentnahme und Fertigstellung digital abbilden. Der Produktionsprozess bleibt nachvollziehbar und die dazugehörigen Buchungen werden entsprechend protokolliert.
So können Sie jederzeit erkennen, welche Produktionsvorgänge begonnen wurden und sich noch in Bearbeitung befinden.
Fertiges Produkt wieder dem Bestand zuführen
Sobald die Produktion abgeschlossen ist, folgt der zweite Buchungsschritt. Das fertiggestellte Produkt wird über Moinlog eingebucht und dem entsprechenden Lagerbestand hinzugefügt.
In unserem Beispiel bedeutet dies: Die einzelnen Komponenten des Fahrrades wurden zu Beginn der Produktion ausgebucht. Nach Fertigstellung wird das komplette Fahrrad als fertiger Artikel wieder eingebucht.
So entsteht ein durchgängiger digitaler Warenfluss:
Produktionsmöglichkeiten anhand der Bestände erkennen
Moinlog unterstützt Sie nicht nur bei der eigentlichen Buchung, sondern hilft auch bei der Produktionsplanung. Anhand der vorhandenen Komponenten kann das System ermitteln, wie viele Einheiten einer Stückliste aktuell produziert werden könnten.
Entscheidend ist dabei die Komponente, deren verfügbarer Bestand im Verhältnis zur benötigten Stücklistenmenge die mögliche Produktionsmenge begrenzt.
Sie erhalten damit beispielsweise direkt die Information, wie viele Fahrräder mit den aktuell vorhandenen Komponenten maximal produziert werden können. Fehlende oder knappe Bestandteile lassen sich dadurch frühzeitig erkennen.
Produktionsvorschläge für eine bessere Planung
Zusätzlich können Produktionsvorschläge dabei unterstützen, rechtzeitig auf den Bedarf an fertigen Produkten zu reagieren. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, ob ein Mindestbestand unterschritten wurde. Moinlog verbindet den Produktionsbedarf mit der tatsächlichen Verfügbarkeit der benötigten Stücklistenbestandteile.
Dadurch erhalten Sie eine praktische Entscheidungsgrundlage für den laufenden Produktionsbetrieb:
Was sollte produziert werden und welche Menge lässt sich mit dem aktuell verfügbaren Material tatsächlich herstellen?
Mobil arbeiten statt Produktionsbuchungen nachtragen
Der entscheidende Vorteil liegt in der direkten Verbindung von Lager und Produktion. Mitarbeiter können die benötigten Waren dort erfassen, wo die tatsächliche Bewegung stattfindet: direkt am Lagerplatz.
Die Komponenten werden gescannt und dem Produktionsvorgang zugeordnet. Nach Fertigstellung wird das produzierte Erzeugnis ebenfalls digital zurückgebucht. Manuelle Listen oder zeitversetzte Nachbuchungen lassen sich dadurch deutlich reduzieren.
Moinlog macht aus der physischen Warenbewegung einen unmittelbar nachvollziehbaren digitalen Produktionsprozess – vom einzelnen Bauteil bis zum fertigen Produkt.
Weitere Informationen zu unseren WMS-Modulen
Software Downloads
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